Häufig gestellte Fragen

Foto: DB AG/Daniel Saarbourg

Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Projekt.

Fragen zum Standort Dortmund

Was ist die Ausgangssituation?

Die DB will für die Mobilitätswende das Angebot für klimafreundliches Reisen im ganzen Land weiter verbessern. Ziel ist es, die Fahrgastzahl im Fernverkehr auf 260 Millionen zu verdoppeln. Dafür soll die ICE-Flotte von heute 335 auf langfristig 600 Züge anwachsen. Damit die vielen neuen Züge gewartet, gereinigt und repariert werden können, braucht es zusätzliche Instandhaltungswerke. In Dortmund soll daher das neue ICE-Werk Dortmund-Hafen entstehen. Es bietet Arbeitsplätze für bis zu 500 Mitarbeitende und bringt eine Investition von mehr als 400 Mio. Euro in die Region.

Wozu braucht es ICE-Werke?

Jeder kennt den weißen Zug mit dem roten oder auch mal grünen Streifen– unseren ICE. Doch damit unsere Fernverkehrszüge Tag für Tag zuverlässig bis zu 400.000 Menschen durch Deutschland fahren können, arbeiten hinter den Kulissen viele Menschen. Damit der Zug einsatzfähig und sauber ist und zur richtigen Zeit am richtigen Ort für Sie bereitsteht, dafür sind die ICE-Werke nötig.

Unser ICE braucht viel Pflege – immerhin ist er den Großteil seiner Lebenszeit im Dauereinsatz. In einem ICE sitzen je nach Modell bis zu 900 Menschen – daher steht Sicherheit an erster Stelle.

Im Werk checken wir zum Beispiel, ob seine Radsätze intakt sind und die Bremsen einwandfrei funktionieren. Außerdem soll er für unsere Fahrgäste schön sauber und komfortabel sein, deswegen reinigen wir ihn bei jedem Aufenthalt. Und schließlich muss unser ICE auch einmal abgestellt werden können, wenn er eine Pause hat.

Warum soll am Dortmunder Hafen ein neues ICE-Werk entstehen?

In den nächsten Jahren investiert die DB Rekordsummen in ihre ICE-Flotte und trägt so entscheidend zur Mobilitätswende in unserem Land bei. Die Werkstattkapazitäten müssen mit dem Wachstum der Flotte schritthalten, daher sind neue ICE-Werke nötig.

Dortmund ist ein zentraler Bahnknotenpunkt. Hier verlaufen schon heute wichtige Linien, viele Züge beginnen und enden hier. Für diese Züge müssen in den kommenden Jahren ausreichend Kapazitäten für die Instandhaltung bereitstehen. Zudem kann am Standort Dortmund nicht nur eine bisher brachliegende Fläche der DB für ein wichtiges Vorhaben genutzt werden. Es entstehen auch attraktive neue Arbeitsplätze in einer Region, die vom Strukturwandel im Zuge des Kohleausstiegs besonders betroffen ist.

Fragen zum Betrieb des Werkes

Was genau ist ein ICE-Werk? Was passiert dort?

Damit in unseren ICE-Zügen Tag für Tag hunderttausende Menschen zuverlässig durch Deutschland reisen können, sind hinter den Kulissen viele Mitarbeitende in derzeit neun ICE-Instandhaltungswerken im Einsatz. In den Pausen zwischen den Fahrgasteinsätzen fahren die Züge ins Werk. Dort wird alles unternommen, damit der ICE für die nächste Reise wieder sicher, sauber und komfortabel bereitsteht. Im Werk checken wir zum Beispiel, ob die Technik einwandfrei funktioniert und erledigen anstehende Reparaturen. Außerdem reinigen wir den ICE außen und innen und sorgen für eine funktionierende Bordgastronomie.

Um was für ein Werk handelt es sich in Dortmund?

Eine 450 Meter lange Wartungshalle wird das Herzstück des neuen Werks. Auf 4 Gleisen werden dort bis zu 17 ICE pro Tag fit gemacht. Die Züge werden innen und außen gereinigt, die Bordgastronomie ausgestattet und Zugdaten aufgespielt, planmäßige Wartungen vorgenommen und Störungen beseitigt.

Das neue ICE-Werk Dortmund-Hafen soll zu 100 Prozent CO2-neutral betrieben werden und sich aus erneuerbaren Energiequellen speisen. Durch Automatisierung und intelligente Gebäudetechnik und -steuerung werden wir den Energieverbrauch so gering wie möglich halten. Wir werden auf Technologien wie Solarthermie für Heizung und Warmwasser sowie Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung setzen und eine besonders isolierte Gebäudehülle nutzen, die auch zum Schallschutz beiträgt.

Die Deutsche Bahn hat bereits umfangreiche Erfahrungen mit klimaneutralen und umweltgerechten Werken. Beispiele sind das erste CO2-freie ICE-Werk in Köln-Nippes, das S-Bahn-Werk in Hamburg-Stellingen, das ebenfalls klimaneutral betrieben wird, sowie das Instandhaltungswerk München-Pasing, in dem DB Regio durch den Einsatz von Geothermie und energieeffizienten Anlagen im Vergleich zu herkömmlichen Werken bis zu 80 Prozent CO2 einspart.

Unser Anspruch als Deutsche Bahn ist es, als Unternehmen bis 2050 klimaneutral zu sein. Umweltschutz ist für uns oberstes Gebot. Für das neue ICE-Werk Dortmund-Hafen kann und wird nichts anderes gelten.

Was passiert mit dem bestehenden ICE-Werk in Dortmund?

Die ICE-Flotte der DB wird in den nächsten Jahren stark wachsen. Um dieses Wachstum überhaupt möglich zu machen, werden neue ICE-Instandhaltungswerke benötigt. Das Werk am Dortmunder Hafen ist daher zusätzlich zum bestehenden Fernverkehrswerk Dortmund-Spähenfelde erforderlich. Eine Schließung des bestehenden Werkes oder eine Reduzierung der dortigen Mitarbeiter:innenzahlen zugunsten des neuen Werks ist ausgeschlossen, vielmehr kann das vorhandene Know-how genutzt und ausgebaut werden. Beim ICE-Werk Hafen handelt es sich um ein vollständig neues Werk mit bis zu 500 zusätzlichen Arbeitsplätzen.

Wie oft kommen die Züge ins Werk?

Im Regelfall fährt ein ICE jeden Tag einmal ins Werk. Doch nicht jeder Tag sieht für jeden ICE gleich aus. Bestimmte Arbeiten werden nur in größeren Abständen ausgeführt. Die konkreten Tätigkeiten und Zeiträume sind dabei in Abhängigkeit zu dem jeweiligen Modell festgelegt. Und natürlich gibt es auch Arbeiten, die kurzfristig eingetaktet werden müssen, wie Reparaturen. Am Beispiel eines ICE3 kann man in etwa von Folgendem ausgehen:

Warum braucht die DB Fernverkehr AG mehr als ein neues ICE-Werk? Könnte man nicht ein großes neues Werk bauen statt kleinere an mehreren Standorten?

Ziel ist es, im Rahmen der Mobilitätswende die Fahrgastzahl im Fernverkehr auf 260 Millionen Fahrgäste pro Jahr zu verdoppeln. Dafür soll die ICE-Flotte von heute 335 auf langfristig 600 Züge anwachsen. Damit die vielen neuen Züge gewartet, gereinigt und repariert werden können, müssen vorhandene Kapazitäten zum einen ausgebaut, aber auch effizienter genutzt werden. Ganz ohne zusätzliche Instandhaltungswerke wird es trotzdem nicht funktionieren, daher untersucht die DB, an welchen Stellen zukünftig Kapazitäten für die Behandlung und Instandhaltung fehlen. Unsere Züge enden abends und starten morgens über die gesamte Republik verteilt. Deshalb müssen auch die ICE-Werke an mehreren Orten verfügbar sein.

Wie wird in der Werkshalle gearbeitet?

Die Werkshalle ist das Herzstück unseres ICE-Werks. Hier erfolgen Wartung, Instandhaltung und Reparaturen am Zug. Dazu wird auf vier Ebenen parallel an einem Zug gearbeitet – mit bis zu 40 Mitarbeitenden gleichzeitig. Während auf dem Dach der Stromabnehmer kontrolliert wird, repariert im Inneren jemand eine Tür, neben dem Zug wird ein Radsatz gewechselt und unter dem Zug die Bremsbeläge getauscht. Nur durch diese enorme Arbeitsdichte sind überhaupt alle Arbeiten in den kurzen Zeitfenstern zu schaffen.

Auf der Brachfläche hat sich die Natur ausgebreitet. Wie können Tiere und Pflanzen geschützt werden?

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof am Dortmunder Hafen wurden bis 2001 Güter umgeschlagen, bis 2007 wurde das Gelände für Abstellungen genutzt. Seit dem Ende dieser intensiven Nutzung haben sich auf den noch vorhandenen (Gleis-)Anlagen verschiedene Bäume und Sträucher ausgebreitet. Heute sind Gleise, Signale, Beleuchtungsmaste und Gebäude an einigen Stellen eingewachsen, da ein Rückbau der Anlagen nicht stattgefunden hat.

Im Rahmen des Projektes „Neues ICE-Werk Dortmund-Hafen“ wird eine umfangreiche Umweltplanung durchgeführt, die Teil des Planfeststellungsverfahrens sein wird. Dabei wird zunächst ermittelt, welche Arten auf dem Gelände heute vorkommen. Anschließend werden geeignete Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen entwickelt. All dies wird behördlich geprüft, sodass sichergestellt ist, dass alle gesetzlichen Regelungen eingehalten werden und die vorgesehenen Maßnahmen geeignet und ausreichend sind.

Wie wird die Öffentlichkeit in die Planung einbezogen?

Die Beteiligung der Menschen vor Ort ist für uns selbstverständlich. Deswegen machen wir unsere Überlegungen für das neue ICE-Werk am Dortmunder Hafen schon frühzeitig öffentlich. In den weiteren Planungsschritten werden wir dies fortsetzen und die Bürgerinnen und Bürger sowie die Politik in geeigneten Formaten beteiligen und mit ihnen in Dialog treten.

Mit welchen Auswirkungen müssen Anwohner:innen rechnen?

Das Gelände liegt in einem Industriegebiet und am Hafen, trotzdem nehmen wir den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner sehr ernst. Deswegen stellen wir in unserer Planung von Anfang an die Weichen, um mögliche nachteilige Auswirkungen für die Menschen vor Ort zu vermeiden oder zu minimieren. Dazu führen wir beispielsweise eine genaue Schalluntersuchung durch und prüfen geeignete Schutzmaßnahmen. Auch Aspekte wie die Straßenanbindung werden genau analysiert.

Mit wie viel Verkehr müssen die Anwohner:innen während Bau und Betrieb des ICE-Werks rechnen? Werden die Materialien per Bahn oder Lkw geliefert?

Eines der Untersuchungskriterien im Zuge der Planungen ist die logistische Anbindung. Dabei werden für Bauzeit und Betrieb die Verkehrsströme betrachtet und auf Vereinbarkeit mit dem Standort überprüft. Die genaue Anzahl der täglichen Pkw - und Lkw-Fahrten wird ermittelt werden und in die Antragsunterlagen zur Planfeststellung aufgenommen.

Die Materialien für den Betrieb des Werkes werden größtenteils per Lkw geliefert, da diese kurzfristig und auf den Tag genau bereitgestellt werden müssen. Große Ersatzteile wie z.B. Drehgestelle können auch über die Schiene angeliefert werden. Während der Bauphase werden insbesondere große Bauteile wie Schienen und Schwellen mit dem Zug zur Baustelle gefahren.

Wie werden Sie die umliegenden Siedlungen vor Lärm schützen?

Das neue ICE-Werk Dortmund-Hafen liegt in einem Industriegebiet, nichtsdestotrotz passen wir dazugehörende Betriebs- und Gleisanlagen individuell an die Gegebenheiten des Standortes an. Dabei achten wir gemeinsam mit den zuständigen Behörden und Gutachtern darauf, dass wir die Grenz- und Richtwerte der 16. BImSchV* sowie der TA Lärm* einhalten. Solle dies nötig werden, kann die DB auf ein breites Spektrum an Schallschutzmaßnahmen zurückgreifen, z.B. Schallschutzwände.

* BImSchV = Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes
* TA Lärm = Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm

Werden auch außerhalb des ehemaligen Rangierbahnhofs zusätzliche Gleise gebaut, auf denen abgestellte Züge Lärm erzeugen durch laufende Klimaanlagen oder Lüfter? Wird dann dort rangiert und ggf. sogar Güterzüge abgestellt?

Zusätzliche Abstellungen und Rangierfahrten werden ausschließlich auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs stattfinden.

Wie passt der mögliche Ausbau des ICE-Werks von Siemens in der Nordstadt in die Planungen der Deutschen Bahn?

Es gibt da keine Zusammenhänge – außer, dass beide Vorhaben für den Ausbau des klimafreundlichen Schienenverkehrs notwendig sind.

Fragen zu den Chancen für die Region

Wie profitieren die Menschen in Dortmund vom neuen Werk?

Das neue CO2-neutrale ICE-Werk in Dortmund ist ein Motor für den Klimaschutz. Wir setzen starke wirtschaftliche Impulse für die Region und machen sie so noch attraktiver. Wir schaffen zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten sowie bis zu 500 neue Arbeitsplätze und investieren in eine bessere Infrastruktur und Einbindung Dortmunds in den Deutschlandtakt. Neben dieser besseren Anbindung im Fernverkehr profitiert die Region auch wirtschaftlich vom Bau und Betrieb des Werkes, nicht zuletzt durch die Gewerbesteuern, die die DB an die Kommune abführt. Zudem findet eine bislang ungenutzte DB-Brachfläche eine neue, sinnvolle Nutzung und leistet einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und für unsere Gesellschaft.

Wie setzen sich die rund 500 neuen Arbeitsplätze zusammen, welche Berufsbilder werden gesucht?

Es entstehen bis zu 500 neue hochwertige Arbeitsplätze. Für den Betrieb eines ICE-Werkes suchen wir Ingenieur:innen, Disponent:innen, Instandhalter:innen der Fahrzeuge aus den Bereichen Elektronik, Mechatronik, Schlosserei. Darüber hinaus benötigen wir Triebfahrzeugführer:innen für das Bewegen der ICE-Fahrzeuge sowie Reinigungspersonal.

Werden die neuen Kolleginnen und Kollegen direkt bei der Deutschen Bahn angestellt und zahlt diese nach Tarifvertrag?

Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei der Deutschen Bahn, DB Fernverkehr und weiteren Konzerntöchtern angestellt. Die entsprechenden Konzernunternehmen der DB zahlen dabei natürlich nach Tarifvertrag.

Entstehen wirklich neue Arbeitsplätze oder wird die Bahn, auch aus dem Bestandswerk Dortmund-Spähenfelde, Arbeitsplätze verlagern?

Im Zuge der Dachstrategie der ,,Starken Schiene“ will die Deutsche Bahn in den nächsten Jahren 100.000 neue Mitarbeitende einstellen. Wir brauchen die Kapazitäten des neuen ICE-Werks – und damit auch bis zu 500 neue Kolleginnen und Kollegen – für die Mobilitätswende. Eine Verlagerung von Arbeitsplätzen aus dem Bestandswerk ist nicht vorgesehen.

Fragen zu den Auswirkungen auf den Verkehr

Wirkt sich das Projekt auf den Regionalverkehr in Dortmund aus?

Die Fahrten ins ICE-Werk werden parallel zum bereits bestehenden Schienenverkehr erfolgen. Es stehen ausreichend Kapazitäten zur Verfügung, sodass keine Auswirkungen für den Nah- und Regionalverkehr zu erwarten sind.

Wie kommen die ICE-Züge ins Werk?

Die ICE-Züge werden nach Fahrtende bzw. vor Fahrtantritt auf bestehenden Gleisen mit eigenen Fahrplänen vom Dortmunder Hauptbahnhof ins Werk sowie wieder zurückgefahren. Notwendige Gleisanlagen für die reine ICE-Nutzung werden ab dem Abzweig ins Werksgelände neu gebaut.

Die Fahrtzeiten ins und aus dem Werk verteilen sich über den gesamten Tag. Sie sind abhängig von den Fahrplaneinsätzen der Fahrzeuge sowie den freien Kapazitäten auf dem Gleisnetz.

Fragen zum Verfahren und den Beteiligungsmöglichkeiten

Welche Genehmigungsverfahren sind nötig, wer sind die Beteiligten, welche formellen Beteiligungsmöglichkeiten gibt es?

Um eine Baugenehmigung für das ICE-Werk Dortmund-Hafen zu erlangen, ist ein Planfeststellungsverfahren (PFV) nötig. Das ist ein förmliches Verwaltungsverfahren, das sicherstellt, dass ein geplantes Bauvorhaben alle rechtlichen Vorgaben erfüllt und alle öffentlichen und privaten Betroffenheiten abgewogen und berücksichtigt werden.

Die Entscheidungsgrundlagen für die Planfeststellung durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) bilden zum einen die umfassenden Unterlagen, die der Vorhabenträger – hier: die Deutsche Bahn – einreicht. Darin werden unter anderem die Notwendigkeit der Maßnahme, technische Einzelheiten und untersuchte Varianten dargelegt und umfangreiche Anlagen zur Information beigefügt, beispielsweise die Umweltverträglichkeitsstudie oder schall- und erschütterungstechnische Unterlagen. Zum anderen werden die Unterlagen öffentlich ausgelegt.

Kommunen, Verbände und andere „Träger öffentlicher Belange“ werden am Verfahren beteiligt und haben – ebenso wie betroffene Privatpersonen, Einwendungen gegen das Vorhaben vorzubringen, die von der DB erwidert und bei Bedarf in einem gemeinsamen Erörterungstermin diskutiert werden. Die letzte Entscheidungsgewalt bei ungelösten strittigen Fragen hat das EBA als Genehmigungsbehörde.

Planungsschritte bis zur Inbetriebnahme des neuen ICE-Werks Dortmund-Hafen.

Wie sieht der Zeitplan für die weitere Planung und Genehmigung sowie den Bau des Werks aus?

Noch im Jahr 2021 wird die DB in den Dialog mit der Stadt Dortmund, den beteiligten Behörden und Verbänden treten und einen kontinuierlichen Austausch zum Projekt etablieren. Für die Öffentlichkeit werden Anfang 2022 Möglichkeiten zum direkten Austausch geschaffen, je nach Rahmenbedingungen online oder vor Ort.

Frühestens Ende 2022 rechnen wir mit der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens, mit einem Baubeginn nicht vor 2025. Wenn Planung, Genehmigung und Bau ohne größere Beeinträchtigungen verlaufen, wäre eine Inbetriebnahme 2027 denkbar – dies hängt aber von zahlreichen Faktoren ab, die derzeit noch nicht abschließend bewertet werden können.

Was sind die nächsten Planungsschritte?

Das Projekt befindet sich noch in einem sehr frühen Planungsstadium. Daher geht es zunächst darum, anhand von vorliegenden Plänen und Dokumenten sowie durch Untersuchungen vor Ort, eine genaue Bestandsaufnahme zu machen. Daraus leiten die Planer und Gutachter Rahmenbedingungen, weitere Aufgabenstellungen und letztlich Lösungsvarianten ab, sowohl für technische und betriebliche, aber bspw. auch umweltfachliche und schalltechnische Themenfelder. Diese Konzepte werden im weiteren Planungsverlauf immer detaillierter und konkreter bis am Ende eine umfangreiche Sammlung von Gutachten, Plänen und Dokumenten für die Planfeststellung bereitsteht.

Von Beginn an steht die DB als Vorhabenträger dabei in engem Austausch mit den Kommunen, Behörden und Anwohner:innen. Ziel ist es, ihr Fachwissen, ihre Ortskenntnis, aber auch ihre Anliegen und Interessen bestmöglich in die Planungen zu integrieren.

Wo kann man sich über das Projekt informieren?

Erste Anlaufstelle für Interessierte ist die Projektwebsite www.ice-werk-dortmund-hafen.de. Dort finden sie alle wichtigen Informationen, Hintergründe, aktuellen Meldungen und Termine. Das Online-Angebot wird ständig weiterentwickelt und entsprechend dem Planungsfortschritt ausgebaut.

Für weiterreichende Fragen steht auf der Website auch ein Kontaktformular bereit, über dass sich Nutzerinnen und Nutzer mit ihren Fragen direkt an die Projektverantwortlichen wenden können.

Zeitnah wird es zudem auch vor Ort in Dortmund die Möglichkeit geben, persönlich und direkt mit den Planern ins Gespräch zu kommen. Wann und wo konkret, geben wir frühzeitig auf der Projektwebsite bekannt.

 

Wenn Sie Fragen haben, die wir hier in den FAQ nicht beantwortet haben, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.