Neues ICE-Werk Dortmund-Hafen

Foto: DB AG/Michael Zimmerers

Über das Projekt

260 Millionen Reisende pro Jahr im Fernverkehr, doppelt so viele wie heute – das ist das Ziel der Deutschen Bahn. Um dieses Ziel zu erreichen, werden künftig 600 ICE-Zügen in Deutschland unterwegs sein. Die DB will so das Angebot für klimafreundliches Reisen im ganzen Land verbessern. Damit die vielen neuen Züge gewartet, gereinigt und repariert werden können, braucht es zusätzliche Instandhaltungswerke. In Dortmund soll daher voraussichtlich bis 2027 das neue ICE-Werk Dortmund-Hafen entstehen. Es bietet Arbeitsplätze für bis zu 500 Mitarbeitende und bringt eine Investition von mehr als 400 Millionen Euro in die Region.

Wie das Werk später aussehen wird und was dort alles gemacht wird, erfahren Sie hier...

Foto: DB AG/Oliver Lang

Neuigkeiten

Das Ganze im Blick

Lisa Israel hat einen Beruf mit Seltenheitswert bei der DB Fernverkehr: Als Bauherrenvertreterin kümmert sie sich derzeit um die Anforderungen an das neue ICE-Instandhaltungswerks Dortmund-Hafen. Für sie könnte es gar keinen besseren Job geben.



Bis tief in die Nacht

Sie arbeiten, wenn andere schlafen: Kolleginnen und Kollegen, die nachts dafür sorgen, dass es bei der Bahn am Tag läuft. In diesem Video haben wir Kollegen von DB Fernverkehr im ICE-Werk Dortmund begleitet. Arbeitsbeginn vor Ort: 20.50 Uhr.

Unser Projekt beim Tag der Schiene

Am 16. und 17. September fand zum ersten Mal der "Tag der Schiene" statt. In ganz Deutschland gab es große und kleine Veranstaltungen zu ganz unterschiedlichen Themen rund um den Bahnverkehr und die Schiene. Das Projekt Neues ICE-Werk Dortmund-Hafen war mit einem Infostand im Bestandswerk Spähenfelde dabei.

Tag der Schiene

Fast 200 Jahre ist es schon her, dass die ersten sechs Kilometer Gleise in Deutschland verlegt worden sind. Mittlerweile erstreckt sich das Schienennetz auf ca. 33.400 Kilometer. Über die letzten zwei Jahrhunderte war und ist die Schiene eines der wichtigsten Verkehrsmittel – und das weltweit.

Kampfmittelsondierung am Dortmunder Hafen

Seit einigen Wochen finden die Kampfmittelsondierungen auf dem Gelände des neuen ICE-Werkes statt. Etwa 80% der Fläche wurden bereits mit Georadar-Technologie auf Anomalien untersucht. Was dabei bisher zum Vorschein kam?!

Einsatz für die Spürnasen

Die Umweltplaner:innen der DB haben zwar ein gutes Gespür für die Lokalisierung von Tier- und Pflanzenarten, dennoch gibt es Spezies, die besonders klein oder scheu sind und damit leicht übersehen werden. Zum Glück gibt es bei der DB zwei Kollegen mit dem richtigen Riecher für die schwer auffindbaren Exemplare.

Foto: DB AG/Oliver Lang

Der Weg zur Baugenehmigung

Damit das neue ICE-Werk am Dortmunder Hafen gebaut werden kann, muss zuvor der aus Zeichnungen, Berechnungen und Erläuterungen bestehende „Plan“ dafür „festgestellt“ werden. Das Planfeststellungsverfahren ist ein förmliches Verwaltungsverfahren. Es stellt sicher, dass ein geplantes Bauvorhaben alle rechtlichen Vorgaben erfüllt und alle öffentlichen und privaten Betroffenheiten abgewogen und berücksichtigt werden. Der Planfeststellungsbeschluss entspricht demnach einer Baugenehmigung. Für das Planfeststellungsverfahren unseres Projekts ist der Zeitraum von 2022 bis 2024 vorgesehen, wobei die letztendliche Dauer stark von Verfahren zu Verfahren variieren kann.

 

Das Planfeststellungsverfahren Schritt für Schritt

 
4

Hallengleise

17

Züge pro Tag

400

Meter lange Züge

400

Mio. Euro Investition

100

Prozent CO₂-neutral

500

Mitarbeitende

Infomail

Bitte tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, um automatisch über neue Dokumente und Informationen auf der Webseite benachrichtigt zu werden.
Sie erhalten anschließend eine E-Mail, in der Sie die Anmeldung bestätigen müssen. Bitte schauen Sie ggf. in Ihrem Spam-Ordner nach.

Captcha
Bitte tragen Sie die dargestellten Zeichen ein: Für neue Zeichenkombination auf die dargestellten Zeichen klicken.