Neues ICE-Werk Dortmund-Hafen

Über das Projekt

260 Millionen Reisende pro Jahr im Fernverkehr, doppelt so viele wie heute – das ist das Ziel der Deutschen Bahn. Um dieses Ziel zu erreichen, werden künftig 600 ICE-Zügen in Deutschland unterwegs sein. Die DB will so das Angebot für klimafreundliches Reisen im ganzen Land verbessern. Damit die vielen neuen Züge gewartet, gereinigt und repariert werden können, braucht es zusätzliche Instandhaltungswerke. In Dortmund soll daher voraussichtlich bis 2027 das neue ICE-Werk Dortmund-Hafen entstehen. Es bietet Arbeitsplätze für bis zu 500 Mitarbeitende und bringt eine Investition von mehr als 400 Millionen Euro in die Region.

 

Die Bahn investiert rund 400 Millionen Euro in das neue Dortmunder ICE-Werk am Hafen. Vorbild für das neue Werk wird das ICE-Werk in Köln-Nippes sein.

Skizze des ICE-Werks (hier im Beispiel: Köln-Nippes)
Foto: DB AG/Oliver Lang

Neuigkeiten

Der Deutschlandtakt und was er mit dem ICE-Werk zu tun hat

„Öfter. Schneller. Überall.“ – das verspricht der Deutschlandtakt und will einen abgestimmten Zugfahrplan im Personen- und Güterverkehr für ganz Deutschland auf den Weg bringen. Dabei sollen wichtige Bahnhöfe in einem festen Takt miteinander verbunden werden. Durch attraktive Fahrzeiten, abgestimmte Umstiege und ein verlässliches Angebot soll das Bahnfahren im ganzen Land deutlich besser werden.

Das war 2021 – und so geht es weiter

Am Jahresende lohnt es sich immer, kurz innezuhalten und zurückzublicken auf die vergangenen Monate. Das gilt für uns als Projektteam des neuen ICE-Werks Dortmund-Hafen ganz besonders, denn es ist viel in Bewegung gekommen!

Neues ICE-Werk in Dortmund: Deutsche Bahn investiert über 400 Millionen Euro

Instandhaltungswerk schafft bis zu 500 neue Arbeitsplätze • Ausbau der Werke wichtig für Mobilitätswende: Neuer Boxenstopp für täglich 17 ICE-Züge

Foto: DB AG/Oliver Lang

Der Weg zur Baugenehmigung

Damit das neue ICE-Werk am Dortmunder Hafen gebaut werden kann, muss zuvor der aus Zeichnungen, Berechnungen und Erläuterungen bestehende „Plan“ dafür „festgestellt“ werden. Das Planfeststellungsverfahren ist ein förmliches Verwaltungsverfahren. Es stellt sicher, dass ein geplantes Bauvorhaben alle rechtlichen Vorgaben erfüllt und alle öffentlichen und privaten Betroffenheiten abgewogen und berücksichtigt werden. Der Planfeststellungsbeschluss entspricht demnach einer Baugenehmigung. Für das Planfeststellungsverfahren unseres Projekts ist der Zeitraum von 2022 bis 2024 vorgesehen, wobei die letztendliche Dauer stark von Verfahren zu Verfahren variieren kann.

 

Das Planfeststellungsverfahren Schritt für Schritt

 
4

Hallengleise

17

Züge pro Tag

400

Meter lange Züge

400

Mio. Euro Investition

100

Prozent CO₂-neutral

500

Mitarbeitende