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Foto: DB AG/Daniel Saarbourg

Einsatz für die Spürnasen

Cocker Spaniel Monte ist einsatzbereit.

Zuletzt waren sie auf dem Gelände unterwegs, wo später einmal das neue ICE-Werk Dortmund-Hafen entstehen soll. Auch wenn das Gelände kein geeignetes Gebiet ist für die meisten Tiere und Pflanzen, ist die Artenkartierung wichtig. Manche Tiere könnten die Fläche als Nahrungs- und Transferhabitat nutzen. Mitarbeiter:innen der Firma mellon Gesellschaft für nachhaltige Infrastruktur GmbH haben die Fläche bereits unter die Lupe genommen und eine umfangreiche Kartierung durchgeführt. Storm und Monte wurden zusätzlich eingesetzt, um sicher zu gehen, dass auch wirklich keine Tierart übersehen wurde.

Der Springer Spaniel Storm und der Cocker Spaniel Monte sind darauf trainiert, schützenswerte Fledermausquartiere oder Eidechsen aufzuspüren. Die Vierbeiner sind dank ihres ausgeprägten Geruchssinns ideal für diesen Job geeignet. In ihrer Schnauze befinden sich über 200 Millionen Riechzellen – das sind zehn Mal mehr als beim Menschen. Dadurch können sie sehr weit und auch mehrere Meter tief unter der Erde noch Gerüche wahrnehmen, und das bei fast jeder Witterung. Bei der Polizei oder der Bergrettung kommen die Spürnasen schon länger zum Einsatz. Dieses besondere Talent macht sich deswegen auch die DB seit längerem zu Nutzen.


Die Hundeführerinnen Alexandra Hörand und Tabea Wulms gehören zum Kompetenzzentrum Artenkartierung in München und sind Teil dieses Pilotprojektes. Der dreijährige Storm war früher bei der Bundeswehr im Einsatz und hat dort Coronaviren erschnüffelt. Er und der zwei Jahre alte Monte sind zwei von insgesamt sechs Hunden, die zurzeit bei der DB „angestellt“ sind. Die Hunde sollen demnächst ihren eigenen Dienstausweis bekommen, damit sie ihre Pfoten auch in die Bürogebäude der DB setzen dürfen.


Einen Beitrag über die beiden Spürnasen können Sie am 13.08.22 um 19:30 Uhr beim WDR landesweit in der Lokalzeit am Samstag sehen.

Nähere Infos zu den Artenspürhunden bei der DB gibt es auch hier.

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