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DB AG/Daniel Saarbourg

Funktionen auf der Baustelle: Sicherheits- und Gesundheitskoordinator

Der Sicherheits- und Gesundheitskoordinator, kurz SiGeKo. agiert oft im Hintergrund und dennoch ist seine Rolle unverzichtbar. Unser Mann für Sicherheit und Gesundheit auf der Baustelle für das Neubauprojekt „ICE-Werk Dortmund-Hafen“ ist Fatih Kirnapci.

Was macht ein SiGeKo eigentlich?

Der SiGeKo ist der „Bodyguard“ für die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten auf der Baustelle. Seine Aufgabe: Risiken erkennen, Gefahren minimieren und dafür sorgen, dass alle geltenden Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Von der Planungsphase bis zur Fertigstellung begleitet er das Projekt, Planer, Fachbetriebe und die Belegschaft und sorgt dafür, dass niemand durch vermeidbare Unfälle zu Schaden kommt. Er erkennt mit seinem geschulten Auge Gefahren oft, bevor sie entstehen. „Meine wichtigste Aufgabe ist es, vorauszuschauen: Wo könnten Gefahren entstehen? Wie können wir sie schon im Vorfeld verhindern?“ erklärt Fatih Kinarpci.

Warum ist die SiGeKo-Funktion so wichtig?

Bauprojekte sind komplex – viele Gewerke, wechselnde Teams, schwere Maschinen und oft zeitlicher Druck. Das macht Baustellen zu einem gefährlichen Arbeitsplatz. Die SiGeKo-Funktion ist gesetzlich vorgeschrieben, weil sie das Unfallrisiko erheblich senkt und dafür sorgt, dass Gesundheitsschutz nicht auf der Strecke bleibt. „Sicherheit ist keine Zusatzkost, sondern als fester Baustein des Projekterfolgs zu verstehen. Erst wenn alle sicher arbeiten und jeden Tag gesund nach Hause gehen, bin ich zufrieden”, sagt Fatih Kinarpci.

Mehr als nur Kontrolle

Der SiGeKo erstellt die sogenannte SiGe-Planung, ein Konzept, das Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen detailliert beschreibt. Er führt Begehungen durch, schult die Mitarbeitenden und kontrolliert, ob die Regeln eingehalten werden. Dabei ist Kommunikation das A und O, denn Sicherheit funktioniert nur, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, über die Schutzmaßnahmen informiert sind, diese für jeden verständlich sind und von jedem Einzelnen bewusst umgesetzt werden. Denn eines steht fest: Sicherheitskultur wächst nicht von allein, es ist das Ergebnis von Expertise, Planung und Teamgeist.

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