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DB AG/Daniel Saarbourg

Ein Stück Industriegeschichte verabschiedet sich

Zur Zeit der Eisen- und Stahlindustrie nutzte das Dortmunder Union-Stahlwerk die Brücke für ihre Werksbahn, um über das Gelände des Dortmunder Güterbahnhofes hin zur Schlackenhalde zu gelangen. Mit dem Rückgang der Stahlindustrie verlor die Brücke jedoch nach und nach ihren Nutzen. In späteren Jahren wurde sie gelegentlich noch von einer Museumsstraßenbahn genutzt, doch auch dieser Betrieb musste eingestellt werden. Seitdem hat keine Bahn mehr diese Brücke befahren. Nun wurde sie zurückgebaut.

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Bis zu 113 Tonnen schwebten durch die Luft

Für den Rückbau wurde eine geplante Sperrpause der Bahnstrecken 2210 (Emschertalbahn) und 2650 (Köln-Hamm) genutzt. Gleichzeitig mussten zwei Straßen entlang des Baugeländes gesperrt werden, da der Aushub der Brücke über zwei Seiten erfolgen musste.

Um einen reibungslosen Aushub der etwa 500 Tonnen schweren Brücke zu gewährleisten, wurde sie in 4 Abschnitte unterteilt und einzeln über Schwerlastkrane herausgehoben. Mit bis zu 113 Tonnen hatten die einzelnen Teilstücke ein beachtliches Gewicht: Schwerst- und Präzisionsarbeit für Mensch und Maschine.

Besonders anspruchsvoll war der Aushub der ersten beiden Teile. Diese mussten im sogenannten Doppelhub - also mit zwei Kränen gleichzeitig - über die Bahngleise, die Fahrleitung und die Maste hinweg zum Ablageort herausgehoben werden. Per Funk koordinierte der Bauleiter seine Anweisungen zwischen den beiden Kranführern, damit alle Hubbewegungen und Drehungen exakt übereinstimmten.

Vom Ruhrgebiet ins Saarland

Alle Teile wurden mittlerweile auf Schwerlasttransporter verladen und ins Saarland gefahren, wo sie wieder aufbereitet werden. Möglicherweise wird dann ein neues Brückenbauwerk aus diesen Materialien entstehen, das vielleicht auch wieder in unserer Region einen Platz finden wird.

Da die Brücke des damaligen Dortmunder Union-Stahlwerk gehörte, später Hoesch-Krupp Stahlwerke, und dann in die Verantwortung der Thyssen-Krupp AG überging, erfolgten die Rückbauarbeiten unter der Leitung der Thyssen-Krupp AG.

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