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Baustellen-Update: Jetzt geht’s hoch hinaus!
Im Juli 2025 wurde der Bauauftrag für den Hochbau vergeben – und seither hat sich auf dem Gelände einiges getan. Nach vielen vorbereitenden Maßnahmen wie Baugrubenaushub, Testbohrungen für die Pfahlgründung und der Erstellung der Ausführungspläne wurde die Baustelle nun „auf Betriebstemperatur“ gebracht: Baustellenlogistik und -einrichtung stehen, die Abläufe sind eingespielt, und die Teams sind bereit für den nächsten großen Schritt.
Baustellenfortschritt Hochbau – Fundament fürs Große Ganze
Dieser Schritt ist wortwörtlich ein Fundament: Für die rund 480 Meter lange Werkshalle starten jetzt die Arbeiten an der Gründung. Dafür braucht es einiges an Stahl und Betonpower – genauer gesagt 2.830 Tonnen Stahl , 850 Bohrpfähle, die bis zu 16 Meter tief in den Boden eingebracht werden und etwa 7.800 Kubikmeter Beton. Abschnitt für Abschnitt werden die Pfähle gebohrt, die Bewehrungskörbe eingesetzt und anschließend mit Beton verfüllt. Das klingt nach Routine, ist aber Präzisionsarbeit im Takt – und die Basis für alles, was darüber entsteht. „Das Fundament ist das Rückgrat der gesamten Halle – hier steckt die ganze Statik drin. Ohne soliden Unterbau läuft später gar nichts.“, sagt Cindy Hilbert, Teilprojektleitung Hochbau. Ist das Fundament der Werkshalle abgeschlossen, geht es nahtlos weiter: Dann folgen die Fundamente für die angrenzenden Komplexe – das Verwaltungsgebäude und das Lager. Parallel dazu wird an den Stützwänden gearbeitet, die auf dem Gelände notwendig sind. Die erste und längste davon, stolze 520 Meter lang, wurde bereits im Juni 2025 fertiggestellt – ein echter Meilenstein, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch jenseits der eigentlichen Hallenflächen herrscht Betrieb: Die Arbeiten an den beiden Regenrückhaltebecken laufen auf Hochtouren und das Gewerk Außenanlagen für Straßen, Schienen und Wege steht schon in den Startlöchern. Es ist also ordentlich Bewegung auf der gesamten Fläche.
Wenn alles nach Plan läuft, wird im Frühjahr 2026 der Rohbau für die Werkshalle abgeschlossen sein. Dann kann der Innenausbau starten – und das Gelände verwandelt sich Schritt für Schritt in einen modernen, hochfunktionalen Industriestandort. In der Hochphase der Bauzeit werden bis zu 250 Fachkräfte unterschiedlichster Gewerke gleichzeitig auf der Baustelle im Einsatz sein. Oder anders gesagt: Es wird voll, laut und produktiv – genau so, wie es auf einer lebendigen Baustelle sein soll. „Jeder Handgriff hier zahlt auf das große Ganze ein. Das Fundament ist nur der Anfang – aber es ist ein starkes Signal, dass unser Projekt jetzt wirklich Gestalt annimmt“, fasst Cindy Hilbert zusammen.
Und wer dieser Tage am Bauzaun oder der Baustellenkamera vorbeischaut, kann es mit eigenen Augen sehen: Es geht voran. Mit jeder Bohrung, jedem Bewehrungskorb und jedem Kubikmeter Beton wächst nicht nur das Fundament – sondern auch die Vorfreude auf das, was hier bald steht.
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